Die Idee zu Shiftio ist nicht am Reißbrett entstanden, sondern beim Reden mit Wirt:innen, Küchenchefs und Hotelleiterinnen, die uns alle irgendwann dieselbe Geschichte erzählt haben: Der Dienstplan hängt in drei verschiedenen Versionen herum, niemand weiß, welche gerade gilt, und am Freitagnachmittag wird noch schnell telefoniert, wer am Wochenende einspringen kann.
Das war kein Einzelfall. Egal ob Beisl in Wien, Frühstückspension in Tirol oder Hotel am Attersee: Fast überall dieselbe Mischung aus Excel-Tabelle, ausgedrucktem Zettel an der Personaltür und einer WhatsApp-Gruppe, die alles korrigiert, was auf dem Zettel längst nicht mehr stimmt.
Das eigentliche Problem ist nicht die Planung
Die meisten Betriebe planen nicht schlecht. Die Chefin weiß genau, wer wann kann, wer die Ausbildung zur Schichtleitung macht und wer am Sonntag lieber nicht in den Service will. Das Wissen ist da – es hat nur keinen Ort, an dem es bleibt. Es steckt im Kopf der Chefin, in Zetteln, in alten Chat-Nachrichten. Sobald jemand krank wird oder tauschen will, muss dieses Wissen neu zusammengesucht werden, jede Woche wieder.
Genau da haben wir angesetzt: nicht bei hübscheren Tabellen, sondern bei einem gemeinsamen Ort, an dem der Plan tatsächlich lebt. Schichtvorlagen, die man einmal anlegt und danach wiederverwendet. Abwesenheiten, die den Tag automatisch sperren, statt in einer Direktnachricht unterzugehen. Ein Kalender, der Doppelbuchungen verhindert, bevor sie zum Problem werden – nicht erst am Schichtbeginn, wenn zwei Leute vor derselben Schicht stehen.
Warum wir das für Österreich bauen
Es gibt genug internationale Tools für Schichtplanung. Die meisten sind für große Filialketten gedacht, mit Funktionen, die ein Betrieb mit 15 oder 30 Mitarbeiter:innen nie braucht – dafür aber ohne Antwort auf die Fragen, die hier wirklich zählen: Wie dokumentiere ich Abweichungen sauber genug, damit der Dienstplan im Sinne des § 26 AZG als Arbeitszeitaufzeichnung gilt? Wie funktioniert das mit Saisonkräften im Winter- und Sommerbetrieb? Wie behält die Chefin die Übersicht über Küche, Service und Rezeption, ohne drei Systeme parallel zu führen?
Shiftio ist unser Versuch, genau diese Lücke zu schließen: ein Dienstplan, der für Restaurants, Bars und Cafés genauso funktioniert wie für Hotellerie und Catering – auf Deutsch, mit österreichischem Rechtskontext im Hinterkopf, und zu einem Preis, den auch ein Familienbetrieb mit 12 Mitarbeiter:innen zahlen kann.
Was du hier im Blog findest
- Konkrete Planungsprobleme aus dem Gastro-Alltag – und wie man sie löst, mit oder ohne Software
- Rechtliche Hintergründe wie Arbeitszeitaufzeichnung, Aufbewahrungspflichten und was ein Dienstplan dafür leisten muss
- Produkt-Updates, sobald neue Funktionen live gehen
Falls dir das bekannt vorkommt – der Zettel an der Personaltür, die WhatsApp-Gruppe, die eigentlich der Dienstplan ist – dann bist du hier genau richtig. Probier Shiftio 14 Tage kostenlos aus, ganz ohne Verpflichtung, oder lies zuerst, warum der Gruppenchat als Dienstplan systematisch scheitert.